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Sehenswürdigkeiten in Albstadt |
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Sehenswürdigkeiten in AlbstadtBadkap„badkap“ ist das beliebteste Freizeitbad der Schwäbischen Alb. Es liegt in Albstadt. Familien aus der ganzen Region und Feriengäste besuchen das Bad. Es verfügt über ein grosses Wellenbad, Schwimmkanäle, Quellgrotten, Kinderplanschbecken, Gaudibecken mit einem Wasserpilz, Dampfbad und Solarien. Genügend Sitz- und Liegemöglichkeiten sind vorhanden. Das Bad hat von Mai bis September geöffnet. Die grosse Liegewiese im Aussenbereich lädt zum Entspannen und Sonnenbaden ein. Auf dem Gelände befindet sich ein Beach-Volleyball-Feld und ein Erlebnispark für Kinder. Hier kann im Wasserspielbereich in 3 Becken mit Wasserspritze und Bachlauf so richtig getobt werden. Auf dem Spielplatz ist ein Kletterhaus, eine Rutsche, Wackeltiere, Schaukeln und ein Seilzirkus. Für die Mutigen ist eine schnelle Black-Hole-Rutsche mit Licht- und Soundeffekten vorhanden. Über 87 Meter lang ist die schwarze Röhre. Ebenfalls bietet das Bad ein Wellenbad und ein Wildwasserfluss an. Die reißende Strömung des Wildwasserflusses ist vergleichbar mit einem Gebirgsfluss. Hier wird der Besucher in die Tiefe gestürzt. Die Wasserrutsche ist 96 Meter lang. Diese Attraktion ist im Süden Deutschland einzigartig. Die Saunalandschaft bietet Erholung, Ruhe und Entspannung. Mehrere Saunen und Dampfbäder stehen den Besuchern zur Verfügung. Im Aussenbereich befindet sich das warme Aussenbecken und ein großer Saunagarten. Jährlich finden verschiedene Events im Badkap statt. Täglich finden Wassergymnastik, Aqua-Fitness, Aqua-Nordic-Walking und Aqua Jogging statt. Natürlich dürfen Schwimmkurse und Babyschwimmen nicht fehlen. Die Kurse werden von fachkundigem Personal geleitet. In der Eingangszone befindet sich ein Restaurant. Ebenfalls im Badebereich ist ein SB-Restaurant und im Sauna-Bereich ein Bistro. Draussen im Freibad ist ein Kiosk. Also ist für das leibliche Wohl aller Gäste gesorgt. Sollte einmal die Badehose oder der Badeanzug vergessen worden sein, kann Bademode gekauft oder sogar gemietet werden. Burg WildensteinBurg Wildenstein befindet sich über dem Donaudurchbruch. Die Hauptburg und die Vorburg stehen auf künstlich abgeschrofften Felsen welche nur über Brücken begehbar sind. Großflächige Renaissance-Wandmalereien sind der Schatz der Anlage. Das historische Bauwerk wird heute als Jugendherberge genutzt und verfügt über 156 Gästebetten. Leider ist die Burg nur teilweise für den Besucher zu besichtigen. Tagsüber sind die Burgschänke, der Burghof über die Brücken dorthin und der offene Teil der Vorburg mit samt dem Burgtor frei zugänglich. Alle anderen Räume sind für die Gäste des Hauses vorbehalten. Es besteht jedoch die Möglichkeit mit einem kooperierenden Fremdenführer und mit entsprechender Voranmeldung die Burg eindringlicher begutachten zu dürfen. In den Wintermonaten ist das Areal zeitweise komplett für Besucher geschlossen. Die Wehranlage gehört zu den besterhaltenen und bekanntesten Burgen Deutschland und befindet sich auf einem steil abfallenden Felsen von etwa 200 Meter über der Donau. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und entstand aus mehreren kleineren Felsenburgen. Die heutige Beschaffenheit ist kaum verändert seit dem Umbau durch Gottfried Werner von Zimmern, deren Chroniken auf 1.500 Seiten tiefen Einblick über die Geschichte und Alltagsleben auf Wildenstein geben. Außerdem stellt Burg Wildenstein den Übergang vom mittelalterlichen Burgen- zum neuzeitlichen Festungsbau dar. Der Bergfried wurde existiert heute nicht mehr da er abgerissen wurde. Vorburg als auch die Hauptbastion nahmen die Funktion einer Schildmauer ein, da diese Seite für Angreifer als ideales Aufmarschgebiet galt. Eine derartige Mischung von Burg und Festung ist europaweit leider nur noch selten auffindbar. Sie verzaubert bis heute ihre Gäste und Bewohner und birgt noch manches Geheimnis. Schloss Stauffenberg und Stauffenberg-GedenkstätteClaus von Stauffenberg verbrachte bereits seine Ferien mit seiner Familie auf dem Lautlinger Familiensitz. Seit November 2007 beherbergt das Stauffenberger Schloss eine Gedenkstätte zu Ehren Claus Schenk Graf vom Stauffenberg. Die Ausstellung befasst sich mit seinem Werdegang. Fotos, Briefe, Gedichte und verschiedene Exponate zeigen das Familienleben der Stauffenbergs sowie die Jugendjahre, die Erziehung und Ausbildung von Claus von Stauffenberg. Der Schlosshof bietet Informationen zu Themen wie „Adelsherrschaft, Baugeschichte des Lautlinger Schlosses und Kirchengeschichte der Lautlinger Pfarrkirche. Im Stauffenberg Schloss befindet sich auch die musikhistorische Sammlung Jehle. Sie war bis 1971 Eigentum der freiherrlichen und später gräflichen Familie der Schenken von Stauffenberg. Beide Brüder, Claus und Berthold gehörten zu den wichtigsten Trägern des Widerstandes gegen das NS-Regime. Im Mittelalter war das Schloss im Eigentum der Herren von Tierberg. Im Jahre 1550 übernahmen die Herren von Westerstetten das Grundstück. 1625 übernahmen die Herren von Stauffenberg das Schloss. Seit 1970 befindet sich das Schloss im Eigentum der Gemeinde Lautlingen. Lautlingen wurde im Zuge der baden-württembergischen Gemeindereform im Jahre 1975 ein Teil der Stadt Albstadt. Das Schloss hat in seiner Art einen ganz besonderen Wert´, bei bei vergleichbaren Schlössern die Verteidigungswerke und die Nebengebäude nur noch teilweise erhalten sind. Das heutige Herrenhaus wurde 1848 bis 1850 errichtet. Der Vorgänger war ein Fachwerkbau mit Türmen. Neben der Stauffenberg Gedenkstätte und der musikhistorischen Sammlung befindet sich noch ein Konzertsaal im Schloss. 2004 und 2005 wurde das Schloss grundlegend renoviert. Die Mutter der Widerstandskämpfer Claus und Berthold, Gräfin Caroline von Stauffenberg wohnte bis zu ihrem Tode 1956 zusammen mit der Witwe von Berthold, Gräfin Mika in dem Schloss. Gräfin Mika wohnte bis 1970 hier. | |
Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Albstadt
Bundesland:
Baden-Württemberg
Regierungsbezirk:
Tübingen
Landkreis:
Zollernalbkreis
Höhe:
731 m ü. NN
Fläche:
134,41 km²
Einwohner:
45.327
Autokennzeichen:
BL
Vorwahl:
07431, 07432, 07435
Gemeinde-
schlüssel:
08 4 17 079
